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Temple of Art entstand im Jahre 1999 - zu Zeiten des Internet - Hypes. Alles schien möglich
zu sein im Netz. Also entschlossen wir uns damals, eine VIRTUELLE ONLINE GALERIE
und Plattform für Künstler zu etablieren, das Besondere war die
Möglichkeit für Künstler in 3 D Umgebung ihre Werke zu präsentieren,
der Besucher konnte also in Echtzeit Rundgänge in einer virtuellen
Architektur machen und sich dabei die Bilder unterschiedlicher Künstler
ansehen und dazu Infos erhalten.
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Seinerzeit war das alles noch unendlich aufwendig, der VRML Code der
Architektur mußte vorgefertigt und wegen bestimmter features von Hand
überarbeitet werden, es dauerte also Tage, bis individuelle Wünsche
umgesetzt werden konnten. Die 1. Galerieversion benötigte außerdem ein
Plug in, das vorher geladen und installiert werden mußte, 4 MB groß und
unzumutbar in Zeiten, wo DSL wenig verbreitet war.
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Unsere 2. Galerieversion benötigte kein vorher zu ladendes 3D plug in,
jeder konnte nun mit einem javafähigen Browser die Galerieräume
durchwandern, leider war in Java die Renderfähigkeit begrenzt und die
Geometrie der Architektur mußte sparsamer eingesetzt werden- war also
nicht mehr so spektakulär. Auch war der Vollbildmodus nun nicht mehr
möglich.
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Nach dem Zusammenbruch des IT-Marktes ergab sich für Temple of Art die
Diskrepanz, daß wir zwar nachgefragt waren - u.a. auch als Juroren beim
Künstlerwettbewerb
der Morgenpost, aber nicht dauernd kostenlos arbeiten wollten. Die
Arbeit an diesem Projekt wurde eingeschränkt und 2001 vorläufig
eingefroren, ist aber dennoch nicht abgeschlossen.